FlashTracer für Firefox 4 und Firefox 5, 6 und X

Update 03.12.2012: Ab Firefox 17 lief das Add-on nicht mehr, da eine API-Methode entfernt wurde – nachdem ich die entsprechenden Aufrufe gekapselt habe, läuft es wieder.

Update 14.08.2011: Nachdem Mozilla kurz nach diesem Post Firefox 6 veröffentlicht hatte und ich es leid bin, das Plugin immer wieder anzupassen, habe ich die maximale Version im Plugin nun auf *.*.* gesetzt, was erst mal eine Weile Ruhe bedeuten dürfte.

FlashTracer ist ein wunderbares Plugin für Firefox, das die Inhalte der flashlog.txt in einer Sidebar anzeigt. Leider hat der Autor das Plugin noch nicht als kompatibel mit Firefox 4 und Firefox 5 markiert, weshalb man es auf normalem Wege nicht installieren kann. Es gibt einige Alternativen:

  • Flashbug zeigt die flashlog.txt in Firebug an – allerdings für meine Begriffe unbrauchbar: Nach dem Aktualisieren und auch wenn etwas ausgegeben wird, muss man manuell nach unten scrollen und der Log lässt sich nicht leeren (sic!)
  • Flash Tracer for Firebug soll ebenfalls die flashlog.txt in Firebug anzeigen, macht es aber mit der aktuellen Firefox- und Firebug-Version mitnichten.
  • Vizzy Flash Tracer ist ein feiner Log Viewer für flashlogs, allerdings ist die Handhabung etwas schwierig, weil sich es eine eigenstänige Applikation ist und immer zwischen den Flash Builder-, Firefox- und Vizzy-Fenstern hin und her wechseln muss.
  • Eclipse Log Viewer ist ebenso ein feiner Log Viewer, der sich als View in Eclipse integriert. Auch hier ist die Handhabung schwierig, da man zwischen Firefox- und Flash Builder hin und her wechseln muss.

Es gibt also Wege und Möglichkeiten – für Air Applikationen sind Vizzy und Eclipse Log Viewer sicher keine schlechte Alternative und letzteres eignet sich auch hervorragend für andere Logs (z.B. PHP Error Log, MySQL Slow Query Log…). Allerdings ist es mit keinem der Genannten möglich, in einem Fenster gleichzeitig Log und Applikation anzuzeigen, was allerdings bei vielen traces essentiell ist. Die Sehnsucht nach dem guten alten FlashTracer-Plugin wurde also immer größer – so groß, dass ich mir schließlich ein Herz gefasst und die install.rdf des Plugins angepasst und FlashTracer damit wieder installierbar gemacht habe. Das “neue” Plugin hat eine andere ID und ist auch nicht an die Update-Seite gebunden, ist also quasi eigenständig.

Schließlich der Link: FlashTracer für Firefox 4 und 5
(Installation und Einrichtung wie hier beschrieben)

Facebook Fanpage Tricks Vol. 2

Usability hat zu Recht inzwischen als Agendapunkt Einzug in die Konzeption von Projekten  gehalten. Wer sich tiefgreifend mit dieser Materie auseinandersetzt, weiß, dass die Umsetzung häufig viel schwieriger ist, als es die Theorie vermuten lässt. Das liegt auf der Hand, immerhin ist der Weg zum nutzergerechten Design oft steinig und es gibt Vieles zu beachten. Macht man sich allerdings die Mühe, so wird das Ergebnis für sich sprechen. Wenn man nun beim Erstellen von Webapplikationen deren Nutzbarkeit größere Aufmerksamkeit schenkt, warum dann beim Erstellen von Fanpages pfuschen?

Wie immer steht und fällt alles mit einem fundierten Konzept. Stichwort Usability: die Spezies Mensch kann am besten mit einer strukturierten Umgebung umgehen. Also die Ärmel hochgekrempelt und ein Plan entwickelt.
Nach der anfänglichen Ideensammlung und -bewertung sieht man sich jedoch zunehmend mit der Entscheidung konfrontiert, zwischen Alternativen der Umsetzung wählen zu müssen. Ein solches Dilemma kann sich bei der Arbeit an Fanpages dadurch ergeben, dass man sich von vornherein in einem fremden Kontext bewegt und präsentiert. Die zu treffende Entscheidung ist also, ob man seine Inhalte stilistisch an Facebook angleicht, oder das Layout betont davon abhebt. Variante eins birgt Homogenität und das Gefühl den gewohnten Nutzungskontext nicht zu verlassen. Variante zwei die Möglichkeit gezielt und differenziert Emotionen anzusprechen. Als sehr gelungene Umsetzung eines facebook-nahen Layoutes kann wohl ohne Zweifel die Shopapplikation gelten, die smatch.com seinen Partnern wie frontlineshop.com anbietet. Weiterlesen

Facebook Fanpage Tricks Vol. 1

Strg+s, Alt+Tab, F5.

Kurz gefasst, ist das einer der eingeschleiften Arbeitsabläufe beim Erstellen von HTML- Templates. Erst recht, wenn nach dem groben Behau einer Website-Skulptur deren Makeup via CSS folgt, wird der ständige Wechsel zwischen Editor und Browser zum Mantra.

Befasst man sich mit der Thematik Customtabs auf Fanpages zu erstellen wird schnell offenbar, dass dieses Prinzip so nicht funktioniert bzw. um einiges umständlicher ist. Der von Facebook gelieferte Zugang, um eigenen Content mittels Quelltext zu hinterlegen, ist ein Formular im Browser mit einer Breite von 300 Pixeln. Das bedeutet, dass mit viel gutem Willen knapp 50 Zeichen nebeneinander passen. Dieser Wert kann schwanken, da innerhalb der Eingabemaske kein Monospace-Font verwendet wird. Wer also ansonsten Wert auf sauberen Codestyle legt kommt hier schnell an die Grenzen der Übersichtlichkeit, da Einrückungen und lange Attributsbezeichnungen die Zeile zum Umbrechen veranlassen.Allein diese Gesichtspunkte sind wohl Motivation genug, um sich einen Workflow anzueignen, der eine probate Alternative zum Coding innerhalb des FBML- Formulars darstellt. Weiterlesen

Content-Elemente durchnummerieren

Von Zeit zu Zeit ist es sinnvoll, die Content-Elemente (<div class=”csc-default”>|</div>) durchgehend zu nummerieren. Dies dient besonders der Formatierung in Abhängigkeit von der Reihenfolge, da die IDs der Content-Elemente nur dann dafür geeignet sind, wenn sie nicht gelöscht oder umsortiert werden. Unter der Voraussetzung, dass CSS-Styled-Content verwendet wird, kann dazu folgender Code verwendet werden: Weiterlesen

tslib_cObj->IMAGE im Backend

Für die Website eines Kunden, auf der FE-Nutzer teils recht große Bilder hochladen können, suchte ich nach einer Möglichkeit, die Bilder im Backend anzuzeigen. Dazu fügte ich dem TCA ein USER-Feld hinzu, welche das Foto ausgibt. In dieser Funktion habe ich zunächst auf die Backend-Funktion t3lib_befunc::getThumbnail() zurückgegriffen, was sich allerdings als ungünstig herausstellte, da 1. die Qualität sehr schlecht war 2. größere Bilder auf dem Webspace von der Stange häufig nur zur Hälfte erzeugt wurden. Weiterlesen

“Die Rückkehr der Wölfin” als Hörbuch 2.0

Die Tage der klassischen Hör-CD sind gezählt. Und auch wenn das Ende noch nicht ganz gekommen ist, wird man sich diesem Thema stellen müssen.

Hörspiel Leipzig und Netzelf tun es bereits: Mit dem von Ralf Kirmse produzierten und Jörg-Uwe Schröder gesprochenen Hörbuch “Die Rückkehr der Wölfin” von Stefan Haffner wurde eine Novum in der Hörbuch-Welt umgesetzt. Weiterlesen